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Kinderkinesiologie

Kinder liebevoll begleiten, damit wieder mehr Leichtigkeit entstehen darf

Kinder können oft noch nicht genau benennen, was sie beschäftigt. Manchmal zeigt es sich einfach im Alltag: Eine Angst taucht auf, das Einschlafen wird schwierig, die Schule belastet, die Konzentration fehlt oder bestimmte Situationen führen immer wieder zu starken Reaktionen.

Vielleicht merkst du als Mama oder Papa auch einfach: Irgendetwas beschäftigt mein Kind.

In der Kinderkinesiologie schauen wir gemeinsam und behutsam hin. Nicht mit dem Ziel, dass dein Kind „funktionieren“ muss, sondern um herauszufinden, was hinter einem Thema stecken könnte und was dein Kind im Moment stärkt.

Dabei darf die Arbeit leicht, spielerisch und vor allem kindgerecht sein.

Wann kann Kinderkinesiologie unterstützen?

Kinderkinesiologie kann eine wertvolle Begleitung sein, wenn dein Kind beispielsweise mit Ängsten, Unsicherheit oder geringem Selbstvertrauen zu tun hat, schnell gestresst oder überfordert ist oder Mühe hat, zur Ruhe zu kommen.

Auch Themen rund um Schule und Lernen können wir gemeinsam anschauen: Etwa Konzentrationsschwierigkeiten, Prüfungsangst, Leistungsdruck oder Situationen, in denen dein Kind eigentlich weiss, was es kann, im entscheidenden Moment aber nicht darauf zugreifen kann.

Ebenso können Veränderungen innerhalb der Familie, neue Lebenssituationen, wiederkehrende Verhaltensmuster oder starke emotionale Reaktionen Anlass für eine Begleitung sein.

Und manchmal braucht es gar keinen klaren Grund. Es reicht das Gefühl: Da darf etwas leichter werden.

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Wie kann eine Sitzung ablaufen?

1. Ankommen und Vertrauen aufbauen

Am Anfang darf dein Kind erst einmal in Ruhe ankommen, mich und den Raum kennenlernen. Wir besprechen gemeinsam, weshalb ihr zu mir kommt und was sich verändern darf. Je nach Alter erzählt dein Kind selbst oder du als Mama oder Papa unterstützt dabei.

Wichtig ist mir: Dein Kind muss nichts erzählen, was es nicht erzählen möchte. Es gibt kein Richtig oder Falsch und nichts, was es leisten muss.

2. Was möchtest du stattdessen?

Gemeinsam schauen wir nicht nur darauf, was gerade schwierig ist, sondern vor allem darauf, was sich dein Kind wünscht. Vielleicht möchte es sich in einer bestimmten Situation sicherer fühlen. Mehr Mut haben. Ruhiger bleiben. Sich besser konzentrieren können. Sich selbst mehr vertrauen. Daraus entsteht ein positives, kindgerechtes Ziel. Denn für mich ist nicht nur die Frage wichtig:

„Was soll weg?“

Sondern vielmehr:

„Wie möchtest du dich stattdessen fühlen?“

3. Der Muskeltest: Den Körper mit einbeziehen

Ein Bestandteil meiner Arbeit ist der kinesiologische Muskeltest. Er dient als eine Art Rückmeldesystem des Körpers und hilft mir dabei, Stressreaktionen im Zusammenhang mit einem Thema wahrzunehmen und herauszufinden, welche kinesiologische Balance im Moment passend sein kann. Gerade bei Kindern finde ich das besonders wertvoll. Denn sie müssen nicht immer erklären können, warum sie etwas belastet oder weshalb sie in einer bestimmten Situation so reagieren. Der Muskeltest wird dabei nicht zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt, sondern ist ein Arbeitsinstrument innerhalb der Kinesiologie.

Und dann kommt Muki 🦊

Muki ist mein kleiner Begleiter in der Kinderkinesiologie und für viele Kinder wird er schnell zu einem wichtigen Teil der Sitzung. Über Bilder, Geschichten und spielerische Ansätze hilft Muki dabei, Gefühle und Situationen für Kinder greifbarer zu machen. Manchmal ist es nämlich viel einfacher, über Muki zu erzählen als direkt über sich selbst.

Wie könnte sich Muki gerade fühlen?
Was macht ihm Angst?
Was würde ihm Mut geben?
Was braucht Muki, damit es ihm wieder besser geht?

Auf diese Weise können Kinder einen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen finden, ohne dass schwierige Themen direkt besprochen werden müssen. Muki darf begleiten, Mut machen und dabei helfen, dass auch ernstere Themen ein bisschen leichter werden. 

4. Spielerisch in die Balance kommen

Anschliessend schauen wir mithilfe des Muskeltests, was dein Kind gerade unterstützen kann. Je nach Thema können dabei unterschiedliche kinesiologische Methoden zum Einsatz kommen: Beispielsweise Bewegungen, Akupressurpunkte, Farben, Bilder, Geschichten, die Arbeit mit Meridianen oder andere Balancen. Auch kleine Aufgaben und Spiele können Teil einer Sitzung sein.

Gerade bei Themen rund um Lernen und Konzentration kann beispielsweise ein Sudoku oder eine andere Aufgabe spannend sein. So können wir direkt beobachten, was passiert, wenn Konzentration gefragt ist: Entsteht Stress? Wird dein Kind unruhig? Kommt Frust auf? Verliert es schnell den Fokus? Das Erlebte können wir unmittelbar in die kinesiologische Arbeit miteinbeziehen.

So sitzt dein Kind nicht einfach da und spricht über ein „Problem“. Wir entdecken, bewegen, spielen und probieren gemeinsam aus.

5. Mama und Papa dürfen dazugehören

Gerade beim ersten Termin ist eine vertraute Bezugsperson selbstverständlich willkommen. Wie wir es danach gestalten, entscheiden wir individuell. Manche Kinder fühlen sich wohler, wenn Mama oder Papa dabei sind. Andere möchten gerne alleine mit mir arbeiten und ihren eigenen Raum haben. Wir schauen gemeinsam, was zu deinem Kind, seinem Alter und der jeweiligen Situation passt.

6. Was passiert nach der Sitzung?

Zum Abschluss schauen wir gemeinsam, was sich verändert hat und was dein Kind aus der Sitzung mitnehmen möchte. Manchmal ist das eine kleine Übung für zu Hause, eine Bewegung, ein Bild, ein Gedanke oder etwas, das im Alltag unterstützen kann. Und manchmal braucht es gar nichts weiter. Das Erlebte darf sich setzen und integrieren – im ganz eigenen Tempo deines Kindes.

Jedes Kind bringt seine eigenen Stärken mit

Mir ist wichtig, dass Kinder bei mir einen Ort erleben, an dem sie nicht funktionieren oder etwas beweisen müssen. Sie dürfen neugierig sein. Sie dürfen lachen. Sie dürfen skeptisch sein. Und sie dürfen auch einmal keine Lust haben, über etwas zu sprechen. 

Gemeinsam schauen wir:

Was beschäftigt dich?
Was brauchst du?
Was stärkt dich?
Und was darf für dich leichter werden?

 

Denn in jedem Kind stecken bereits viele Fähigkeiten und Ressourcen. Manchmal braucht es einfach ein wenig Unterstützung, damit es wieder Zugang dazu findet.

 

Muki und ich begleiten dein Kind dabei einfühlsam, spielerisch und auf Augenhöhe. 🦊🤍

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